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Geschrieben von Christian Waldner
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Mittwoch, 5. September 2007 |
Angstgegner? Jeder kennt sie! Doch weshalb verlieren wir gegen sie? Einen wichtigen Anhaltspunkt kann die genaue Analyse des Spiels seines Gegners geben - dies gilt natürlich nicht nur für unsere Angstgegner, sondern für alle Spieler.Das Ziel der Gegnerbeobachtung ist es, in möglichst kurzer Zeit möglichst viele relevante Informationen über unseren Gegner zu erhalten. Dies ist besonders wichtig für "unbekannte" Spieler, kann sich jedoch gerade auch im Hinblick auf Gegner, mit deren Spiel wir traditionell "Mühe" bekunden, auszahlen. Der folgende Katalog listet ein paar Punkte auf, auf die bei der Beobachtung zu achten ist. Je besser ich weiss, wie sich mein Gegner verhalten wird, desto besser bin ich darauf eingestellt: Es gibt für mich weniger "Überraschungen", die mich aus meinem Konzept bringen können. Material- Ist das Holz auf Kontrolle oder Angriff ausgerichtet?
- Wie griffig sind die Beläge noch?
- Welches Spiel kann ich bei einem solchen Schläger vom Gegner erwarten?
- Welche technischen Möglichkeiten bietet ein solcher Schläger überhaupt?
Typische Spielmuster- Welches ist der beste Aufschlag? Wie spielt er den zweiten Ball? Sucht er den Abschluss oder wartet er ab?
- Wie retourniert er die Aufschläge? Kurz und mit Schnitt? Mit hohem Risiko?
- Welches sind die Lieblingsschläge? Vorhand-Topspin aus der Halbdistanz oder Konterspiel am Tisch?
- Welches sind seine schwächsten Schläge? Wie probiert er diesen Schlägen auszuweichen?
- Welchen Spielrhythmus bevorzugt er? Kommt er schnell an den Tisch zurück und schlägt auf oder lässt er sich zwischen den Punkten viel Zeit?
Psychisches Verhalten- Wie verhält sich der Gegner in engen Spielsituatioen? Macht er mehr oder weniger Fehler?
- Spielt er aggressiver oder ängstlicher?
- Bleibt er ruhig oder drückt er seine Emotionen lautstark aus?
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Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 5. September 2007 )
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